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Perinatalzentrum Neonatologie    

 

Klinikum Großhadern
Neonatologie der Frauenklinik
Marchioninistr. 15
81377 München


Leiter der Neonatologie: Prof. Dr. med Andreas Schulze

ECMO Anfrage: 089 / 7095-2807

Zusammen mit der Geburtshilfe sowie der Wochenbettstation der Frauenklinik des Klinikums Grosshadern bildet die Neu- und Frühgeborenenstation das Perinatalzentrum Großhadern und ist darüber hinaus eingebettet in die fachliche Kompetenz unserer Universitäts-Kinderklinik im Dr. v. Haunerschen Kinderspital.
Das Wohl unserer kleinen Patienten steht für uns an allererster Stelle und liegt uns sehr am Herzen. Zur Gewährleistung der besten Versorgung unserer früh- und reifgeborenen Kinder bedarf es eines weitreichenden Erfahrungshintergrundes, qualifizierter Pflege nach besonderen Standards und modernsten intensivmedizinischen Möglichkeiten:

Ergebnisse Neonatologie lt. GBA-Beschluss

Das gesunde Neugeborene

Das kranke Neugeborene

Hier sind sie gut aufgehoben

Pflege

Und "ab nach Hause"

Alles unter einem Dach

Das Team

FrühStart ins Leben e.V.

Neue Ufer entdecken

Einmaleins der Neugeborenenmedizin

Bücherliste

Ergebnisse Neonatologie lt. GBA-Beschluss

GBA-Bericht 2010 + 5 Jahresergebnisse PNZ Großhadern

Das gesunde Neugeborene

Ihr Neugeborenes ist bei uns in den besten Händen:
Nach einer unproblematischen Entbindung wird die erste Vorsorgeuntersuchung zur Erklärung im Kreißsaal durch die Geburtshelfer durchgeführt. Sollte ihr Kind nach der Geburt kinderärztliche Hilfe benötigen, so sind die erfahrenen Kinderärzte unserer Abteilung 24 Stunden 365 Tage im Jahr zur Stelle, wenn Hebammen oder Geburtshelfer der Ansicht sind, es wäre gut, einen Kinderarzt in der Nähe zu haben. Für die Entbindung von Mehrlingen bedeutet dies während der Geburt auch die Anwesenheit von mindestens einem Kinderarzt für jedes Kind.
Die gesunden Neugeborenen werden anschließend auf der Wochenbettstation H10 im integrierten Ansatz nach dem „rooming in“ Prinzip betreut. Das heißt, dass Mutter und Kind gemeinsam von einer erfahrenen Schwester in der Pflege und beim Stillen angeleitet werden, jedoch ebenso viel Zeit gemeinsam genießen können.
Viele der Wochenbettschwestern sind ausgebildete Still- und Laktationsberater und können so in den ersten Tagen nach der Geburt professionelle Hilfe leisten. Sollten Sie nach der Entbindung jedoch auch einmal etwas Ruhe benötigen, so steht hierfür ein geräumiges Kinderzimmer am Stützpunkt der Wöchnerinnenstation zur Verfügung, wo Ihr Kind pausenlos unter Aufsicht des Pflegepersonals ist.
In den ersten 12-24 Lebensstunden wird von kinderärztlicher Seite im Zimmer der Mutter auf der Wochenbettstation jedes Kind von einem Kinderarzt ausführlich untersucht (Zweitinspektion). Am 3. Lebenstag führen wir die 2. Vorsorgeuntersuchung (U2) Link zur Erklärung durch, die durch die Entnahme des erweiterten Stoffwechselscreenings,
die Durchführung einer Screeninguntersuchung auf Hörstörungen (OAE-Test) sowie eine Ultraschalluntersuchung der Hüfte ergänzt wird. Vor der Entlassung beraten wir Sie außerdem in einem ausführlichen Entlassungsgespräch das wir unter anderem dazu nutzen, Ihnen die sicherste Schlafumgebung für Ihr Kind zu erläutern.
Bei Problemen oder Fragen gibt es jedoch auch täglich die Möglichkeit, eine kinderärztliche Visite und Untersuchung des Kindes durchzuführen.

Das kranke Neugeborene

Fakten und Zahlen:
In der Neonatologie am Perinatalzentrum Großhadern werden pro Jahr etwa 360 neugeborene Kinder behandelt. Im Jahr 2005 waren hiervon 18 % der Kinder unter 1500 g und fast 10% unter 1000g Geburtsgewicht. Bei rund 60% der im Perinatalzentrum Grosshadern betreuten Neugeborenen handelt es sich um Patienten mit einem Geburtsgewicht unter 2500 Gramm. Ein Schwerpunkt der klinischen Versorgung Neugeborener im Perinatalzentrum der LMU-München, Großhadern liegt somit in der Versorgung dieser Risikogeborenen, deren Therapie und Überwachung besonderer Maßnahmen bedarf.

Die Betreuung im Kreißsaal:
Wenn der erste Schritt ins Leben doch etwas mehr Hilfe braucht…

Die Entbindung im Kreissaal erfolgt unter Anwesenheit eines Kinderarztes bei

  1. Frühgeborenen < 36 SSW
  2. Risikoneugeborenen (Schwangerschaftsdiabetes, besondere Erkrankung der Mutter, Auffälligkeiten im vorgeburtlichen Ultraschall u.a.)
  3. Entbindungen per Kaiserschnitt
  4. jedweden Anpassungsstörungen nach der Geburt.

Um diese Kinder mit erhöhtem Risiko nach der Geburt optimal versorgen zu können, steht uns im Kreißsaal ein spezieller Kinderversorgungsraum zur Verfügung, in welchem gleichzeitig mehrere Neugeborene optimal versorgt werden können.

Reanimation

Reanimationseinheiten für die Versorgung kranker Neu- und Frühgeborener

Hier sind sie gut aufgehoben

Die neonatologische Intensivstation (Station I 10B):

Reanimation

Frühgeborenen-Intensiv-Station I10B

Die weitere Betreuung kranker Neugeborener oder extrem unreifer frühgeborener Kinder erfolgt auf unserer neonatologischen Intensivstation. Sie umfasst 9 Beatmungs- und 3 Überwachungsbetten sowie einen weiteren Notplatz. Wir sind in der Lage auf unserer Station alle Möglichkeiten der modernen Neugeborenenintensivmedizin nach internationalen Standards anzubieten, wenn sie benötigt werden. Hierzu gehören unter anderem neben den konventionellen, speziell auf die Besonderheiten des Neu- und Frühgeborenen abgestimmten Beatmungsstrategien auch der Einsatz von Stickstoffmonoxid oder die Hochfrequenzoszillation. Zur neurologischen Überwachung werden neueste Techniken wie das amplitudenintegrierte EEG angewendet.
Auch das Niveau der speziellen Pflege ist an die hohen Anforderungen unserer Patienten angepasst.

Die neonatologische Überwachungsstation (Station I 10A):

Reanimation

Die Neonatologische Überwachungsstation (Station I10A)

Für alle Kinder, die eine Monitorüberwachung benötigen aber auch zur Durchführung von Blaulichttherapien bei Hyperbilirubinämien (Gelbsucht des Neugeborenen) oder zur Sicherung der Gewichtszunahme bei sehr kleinen Neugeborenen stehen auf der Neugeborenenüberwachungsstation 6-8 Betten zur Verfügung (Intermediate Care).

Pflege

Nur das beste für die Kleinsten...
Die Pflege der Neugeborenen auf unseren Stationen erfolgt unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der neugeborenen Kinder. Hierfür orientiert sich die Pflege an den Leitlinien der Kinästhetik, ebenso werden die Konzepte der basalen Stimulation sowie die Bobathpflege integriert. Dies wird durch die Zusatzausbildung vieler Pflegekräfte in diesen Bereichen gewährleistet.
Zur Atemtherapie unserer kleinen Patienten sowie zur Förderung der motorischen und sensorischen Entwicklung, zur Therapie besonderer Problemstellungen und zur Anleitung der Eltern erfolgt auf Station die Behandlung der Kinder durch zertifizierte Physiotherapeuten. Sie arbeiten nach den Konzepten von Bobath und Vojta sowie den Behandlungsgrundsätzen der Osteopathie.

Unser Mittelpunkt ist ihr Mittelpunkt...
Besonderen Wert legen wir auch auf der Intensivstation auf den engen Kontakt zwischen den Kindern und ihren Eltern. Sobald es der klinischen Zustand des Kindes erlaubt, wird den Eltern daher das „Kangarooing“ angeboten, wo durch intensive Kuschelzeit die Bindung zwischen Eltern und Kind vertieft werden soll und sie eine besondere Zeit zu zweit oder dritt erleben.
Täglich werden die Eltern darüber hinaus soweit als möglich in die Pflege ihres Kindes einbezogen.

Reanimation

 

Auch einmal Ruhe muss sein ...
Da unsere kleinen Patienten auch einmal Ruhe brauchen und die Station zur Durchführung aufwendiger Arbeitsabläufe und Schichtübergaben ungestörte Zeit braucht, gibt es sie noch – die Übergabezeiten. Zwar sind diese auf ein Minimum beschränkt - aber ohne geht es eben nicht.
Besuchszeiten sind: 11:00 - 13:30 Uhr und 14:30 - 19:00 Uhr

Und "ab nach Hause"

Wenn das große Ziel erreicht ist und Sie mit Ihrem Kind den Weg nach Hause antreten, bieten wir Ihnen verschiedene Termine zur Nachsorge an, in deren Rahmen die individuellen Besonderheiten Ihres Kindes beobachtet und Ihre Fragen und beantwortet werden sollen.

Monitorüberwachung zu Hause
Sollte Ihr Kind noch Atempausen haben, welche zu einem Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut führt, ansonsten aber der Entlassung nichts entgegensteht, verordnen wir Ihrem Kind einen Heim-Überwachungsmonitor und weisen Sie ausführlich in die Bedienung des Monitors und die Verhaltensregeln beim Monitoralarm ein. Frühgeborene, die vor der 32 SSW oder darunter geboren werden, gelten dabei als Risikokinder und werden häufiger mit einem sogenannten Heimmonitor entlassen. Wir vereinbaren mit Ihnen dann Kontrolltermine in unserer Monitorsprechstunde, die zur Überprüfung der Monitoralarme und Beratung der Eltern dienen. Hier lesen wir den Speicher des Gerätes aus, bewerten die Ereignisse und besprechen das weitere Vorgehen in Abhängigkeit von der Situation ihres Kindes und der gespeicherten Daten. Herzfrequenzabfälle aber auch unreife Atemmuster und andere Dinge können so beurteilt und in ihrer Bedeutung eingeordnet werden.

Entwicklungsneurologische Nachsorge
3-4 Monate nach der Entlassung werden wir für alle Kinder, deren neurologische Entwicklung eines besonderen Augenmerkes bedarf, einen Termin in der entwicklungsneurologischen Sprechstunde des Dr. von Haunerschen Kinderspitals anbieten. Hier können Sie alle Fragen stellen, die die geistige und motorische Entwicklung Ihres Kindes betreffen, und es werden besondere Stärken und – wenn nötig – spezielle Fördermöglichkeiten für Ihr Kind besprochen.

Für alle frühgeborenen Kinder findet im Alter von 24 Monaten eine große entwicklungsneurologische Nachsorge in unserem Hause statt. Der Entwicklungsstand Ihres Kindes steht hierbei im Mittelpunkt des Interesses, aber auch alle anderen Fragen werden wir uns bemühen zu beantworten. Die Entwicklungsdiagnostik erfolgt mit den international etablierten Balyey Scales of Infant Development, die im Rahmen verschiedener Spielangebote die individuellen Fähigkeiten Ihres Kindes untersuchen. Vor dem Weg in den Kindergarten können hier Fähigkeiten und Schwierigkeiten ermittelt werden, denen man dann ganz individuell auch durch bestimmte Förderkonzepte begegnen kann.

Nicht zuletzt gibt es immer ein paar gute Tipps für die Zeit zu Hause:

Alles unter einem Dach

Gemeinsam mehr bewegen - Unser Konzept der interdisziplinären Zusammenarbeit
Zusammen mit der Abteilung für Kinderorthopädie aus dem Haus wird dreimal pro Woche die Möglichkeit zur Ultraschalluntersuchung der Säuglingshüfte angeboten, um frühzeitig eine Unreife der Hüfte zu erkennen und gegebenenfalls vor Ort eine Therapie einleiten zu können.
Sollte bei Ihrem Kind vor oder nach der Geburt der Verdacht auf das Vorliegen eines Herzfehlers bestehen, so können wir zusammen mit der Abteilung für Kinderkardiologie im Haus auch noch während Ihres stationären Aufenthaltes nach der Geburt weiterführende Untersuchungen am Herzen Ihres Kindes (z.B.: Ultraschall) durchführen lassen.

Spezielle Fragen, die nicht nur unsere frühgeborenen Patienten betreffen, werden in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Augenheilkunde sowie der Klinik für Neurochirurgie geklärt.

Das Team

Ärztliches Personal

Prof. Dr. Andreas Schulze
OA PD Dr. Andreas W. Flemmer
OA Dr. Harald Ehrhardt
OÄ Dr. Susanne Herber-Jonat
OA Dr. Kai Förster

Dr. Mathias Klemme
Dr. Dorothee Busch
Dr. Silke Kirchhoff
Dr. Johannes Aicher
Dr. Pamela Randlkofer
Dr. Eva Raithel
Frau Marie Kolokythas
Dr. Maximiliane Burgmann
Dr. Elisabeth Kratky
Dr. Cihan Papan

Dr. Anne Hilgendorff (Nachsorge und Forschung)
Dipl. Sozialpädagogin Monia Schonath (Psychosoziale Elternberatung)

Pflege
Leiterin: Schwester Miriam Müller
Vertreterinnen: Schwester Madeleine Kujawa, Schwester Carmen Schaffert

Das gesamt Pflegeteam besteht aus insgesamt 42 Kinderkrankenschwestern, hiervon führen 12 die Zusatzbezeichnung der Kinder-Intensivschwester. Aus dem Team sind weiterhin 6 Schwestern als Praxisanleiterinnen und 5 als Mentorinnen tätig. 24 Schwestern haben eine zusätzliche Qualifikation im Bereich Kinästhetik und 15 im Bereich der basalen Stimulation und der Bobathpflege erworben. Des weiteren sind zertifizierte Still- und Laktationsberaterinnen Teil des Teams.

FrühStart ins Leben e.V.

FrühStart ins Leben

Seit 2005 besteht der Förderverein FrühStart ins Leben, e.V.

Dieser Verein hat zum Ziel, Eltern Früh- und Neugeborener, deren Kinder auf der Station betreut werden, gezielt zu unterstützen. Weitere Informationen unter: www.fruehstartinsleben.de

Neue Ufer entdecken

Forschung
Die Durchführung wissenschaftlicher Arbeiten zu aktuellen Fragestellungen ist die unbedingte Voraussetzung, für unsere kleinen Patienten stets die besten Therapien und aktuellsten Erkenntnisse zur Verfügung stellen zu können.Hierfür werden am Perinatalzentrum Grosshadern verschiedene Studien durchgeführt und in experimentellen Ansätzen neue Erkenntnisse gewonnen:

Teilnahme des Perinatalzentrums an kontrollierten, randomisierten klinischen Multicenter-Studien

  • Coffein for apnea of prematurity. International Multicenter Randomized Controlled Trial. Principal Investigator: Schmidt B, McMaster University, Hamilton, Ontario, Canada. Teilnehmende Zentren: University of Melbourne, Australien; 7 andere Zentren aus  USA und England.
  • Inhaled nitric oxyde for prematures EUNO-Study. International Multicenter Randomized Controlled Trial. Principal Investigator: J.C. Mercier, Hopital Robert Debré, Paris, France.

Eigene klinische Studien zur Evaluation:
Physiologischer Kurzzeit-Outcomevariablen

  • Untersuchung des Effekts von intravenösem Salbutamol auf das Lungenwasser und Lungenmechanik n beatmeter Frühgeborener in Kooperation mit der Neonatologie der Universität Ulm
  • Der prädiktive Wert der Trachealsekret-Histologie für die Entwicklung einer pulmonalen Infektion
  • NGF- und IL8-Spiegel im Trachealsekret beatmeter Frühgeborener
  • Der Effekt von Coffein und DDAVP auf Harnproduktion und Salzexkretion kleiner Frühgeborener
  • Der Effekt der proportional assistierten Beatmung auf die zerebrale Perfusion kleiner Frühgeborener

Langzeit Follow-up Studien

  • Gesundheitsstatus von Drillingskindern im Vergleich zu reifgeborenen Einlingskindern im Alter von 3 Jahren.
  • Die Trauerreaktion von Eltern nach dem Tod eines Neugeborenen.
  • Mortalität und Morbidität extrem unreifer Frühgeborener (<25 SSW) in drei Perinatalzentren.

Experimentelle Studien:

  • Postnatale Veränderungen der Lungenimpedanz, gemessen mittels FOT, bei fetal erworbener Lungenhypoplasie. In Kooperation mit der Universität Leuven, Belgien.
  • Der Effekt einer fetalen trachealen Okklusion auf postnatale Lungenmechanik bei Zwerchfellhernie. In Kooperation mit der Universität Leuven, Belgien
  • Der Effekt von Furosemid auf die Proliferation pulmonaler Epithelzellen (A549)
  • Gezielte Aerosol Deposition mittels Magnetkräften und deren Auswirkung auf mechanische Eigenschaften der Lunge. In Kooperation mit der Arbeitsgruppe molekulare Pulmonologie der Kinderklinik der LMU-München
  • Der Effekt von inhalativer PEI-DNA auf Genexpression und Lungenmechanik. In Kooperation mit der Arbeitsgruppe molekulare Pulmonologie der Kinderklinik der LMU-München
  • Der Effekt von kationischen Liposomen auf die inflammatorische Antwort der Lunge nach LPS

Vorträge und Seminare

  • Mechanische Beatmung des Neugeborenen, IPOKRaTES Seminar für Neonatologen Teil I, 30.01.2007-31.01.2007
  • Mechanische Beatmung des Neugeborenen, IPOKRaTES Seminar für Neonatologen Teil II, 31.01.2007-02.02.2007
  • Perinatologie Heute – Kongress, 03. Mrz - 05. Mrz 05

Einmaleins der Neugeborenenmedizin

Damit man bei dem „Medizinischen Latein“ etwas besser durchblickt, haben wir für alle Eltern ein kleines medizinisches „Einmaleins der Neugeborenenmedizin“ zusammengestellt:

Bücherliste

Bücherliste für Eltern früh- und neugeborener Kinder:

Frühgeborene brauchen Liebe von Kornelia Strobel
(Kösel Verlag, ISBN: 3466343836)

Der »Frühchen«–Ratgeber in Neuauflage!
Frühgeborene benötigen nicht nur modernste medizinische Versorgung - sie brauchen ganz besonders die Liebe ihrer Eltern! Dieses Buch informiert über die Ursachen von Frühgeburten, über medizinische Probleme, die bei »Frühchen« auftreten können, und über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Vor allem aber will es Eltern ermutigen, mit ihrem Kind so früh wie möglich Kontakt aufzunehmen, damit eine tragfähige Eltern-Kind-Beziehung entstehen kann, die für seine Entwicklung so wichtig ist. Beispiele und Aussagen von Betroffenen geben diesem Ratgeber große Lebendigkeit. Die Kombination von fundierter Sachinformation, praktischen Tipps und dem Verständnis der emotionalen Aspekte bei einer Frühgeburt machen ihn zu einer unschätzbaren Hilfe für Eltern und Fachleute.

Über den Autor
Kornelia Strobel
geboren 1955, ist freie Journalistin und Autorin sowie Beraterin für Öffentlichkeitsarbeit. Sie lebt in Haan bei Düsseldorf, ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern, die zu früh auf die Welt kamen.

Frühgeburt - Angst und Hoffnung
(Frieling Verlag Berlin, ISBN: 3828017479)

von Andreas Elsner

 

Das Frühchen-Buch
(Thieme Verlag, ISBN: 3131045647)

von Werner Garbe
Kurzbeschreibung
Die Aufgabe der Neonatologie ist die Behandlung und Betreuung von Früh- und Risiko-Neugeborenen. Diese Aufgabe kann nur dann erfolgreich im Sinne der kleinen Menschen bewältigt werden, wenn alle Beteiligten im Team vertrauensvoll zusammenspielen.
Dieses Buch wendet sich insbesondere an Eltern und es ist auch in deren Sprache geschrieben. Es ermutigt Eltern, auch kritische Fragen zu stellen und fordert sie auf aktiv mitzuarbeiten.
Dieser Leitfaden gibt einen umfassenden Einblick in die komplexen Aufgaben und Abläufe einer neonatologischen Station. Er erklärt die notwendige moderne Technik und Geräte, die nicht Selbstzweck sind.
Die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen werden verständlich beschrieben und erläutert, so dass die Eltern die getroffenen Maßnahmen besser beurteilen können. "Tabuzonen" wie Behinderung und Tod werden ebensowenig ausgespart wie Risiken und Gefahren.
Tipps aus der Praxis, hilfreiche Adressen und Telefonnummern erhöhen zusätzlich den Nutzwert dieses Buches.

 

Früh geboren. Leben zwischen Hoffnung und Technik
(Urban & Fischer, ISBN: 3437272403)

von Achim Wüsthof, Verena Böning
Kurzbeschreibung
Ratgeber Frühgeburt Jährlich gibt es ca. 50.000 Frühgeborene. Betroffene Eltern finden sich meist unvorbereitet zwischen Technik und ihrem Kind, das ganz anders aussieht als erwartet, wieder. Dieses bereitet Eltern auf eine Frühgeburt vor, liefert Informationen nach einer Frühgeburt, es macht sie stark und ermutigt sie, ihr Recht auf Mitentscheidung und Information einzufordern, es begleitet sie und lässt sie nicht allein.
Über das Produkt
Jährlich gibt es ca. 50.000 Frühgeborene. Einfühlsam begleitet dieses Buch die Eltern und gibt Antworten auf viele Fragen. Es vermittelt Hintergrundwissen zu den medizinischen Abläufen, klärt über das Recht auf Information auf und diskutiert, ob Eltern mitentscheiden dürfen, wenn es um Leben oder Tod geht. Zudem gibt dieses Buch Hinweise zur Betreuung des Kindes nach dem Klinikaufenthalt. Was geschieht mit meinem Kind? Was kann ich tun? Wie geht es weiter? - Fragen, die sich alle Eltern stellen, die mit der Geburt eines "Frühchens" konfrontiert werden.Einfühlsam begleitet dieses Buch die Eltern und gibt Antworten auf viele Fragen. Es vermittelt Hintergrundwissen zu den medizinischen Abläufen, klärt über das Recht auf Information auf und diskutiert, ob Eltern mitentscheiden dürfen, wenn es um Leben oder Tod geht. Zudem gibt dieses Buch Hinweise zur Betreuung des Kindes nach dem Klinikaufenthalt."früh geboren" hilft nicht nur den Eltern, eine schwierige Lebensphase zu meistern und zu verarbeiten, sondern es bietet auch dem Pflegepersonal und den Ärzten neue Perspektiven in ihrer täglichen Arbeit.Ein wertvoller Begleiter, der mit vielen Fotos die Welt der Frühgeborenen-Medizin illustriert.

Das besondere Stillbuch für frühgeborene und kranke Babys [Restexemplar] (Urania Verlag, ISBN: 3332012541)
von Brigitte Benkert
Kurzbeschreibung
Dieser Ratgeber ist auf dem deutschsprachigen Buchmarkt konkurrenzlos. Endlich ein Buch, das detailliert auf die besondere Problematik des Stillens von frühgeborenen, kranken und behinderten Babys eingeht und die vielfältigen Fragen der Mütter, deren Kinder oft noch nicht allein trinken können, beantwortet. Medikamente, technische Hilfsmittel, Probleme bei Mutter und Kind? Auf alle Fragen gibt dieses Buch Auskunft: kompetent, umfassend und verständlich. Dazu Erfahrungsberichte betroffener Mütter.
Autorenportrait
Brgitte Benkert, Würzburg, ist Stillberaterin (IBCLC) von internationalem Ansehen. Als Stillberaterin in den Würzburger Kinderkliniken und Mitglied der Stillkommission des Bundesgesundheitsministeriums setzt sie sich seit Jahren besonders für die Belange der Kinder ein. Als Ravensburger Ratgeber erschien bereits ihr "Ravensburger Stillbuch".

Frühgeborene. Rat und Hilfe für betroffene Eltern  
(Urania Verlag, ISBN: 332018396) (Gebundene Ausgabe)

von Gerhard Jorch
Kurzbeschreibung
In Deutschland kommen jährlich etwa 50000 der 700000 Neugeborenen zu früh auf die Welt. Meist ist die Frühgeburt für die Eltern völlig unerwartet und sie stehen der Situation unvorbereitet gegenüber. Die Frühchen müssen nach der Geburt mehrere Wochen im Krankenhaus behandelt werden. Das ist eine Zeit, die sehr anstrengend für die Kinder und auch für die Eltern ist. Dieser Ratgeber bietet Eltern Hilfe in ihrer Angst und Sorge um ihr Baby. Er erklärt verständlich und übersichtlich, was sie auf einer neonatologischen Station erwartet, mit welchen Schwierigkeiten das Frühgeborene zu kämpfen hat und welche medizinischen Maßnahmen unternommen werden.

Über den Autor
Prof. Dr. med. Gerhard Jorch ist Direktor der Universitätskinderklinik Magdeburg und anerkannter Experte auf dem Gebiet der Neonatologie. Er hat bereits zahlreiche Fachartikel zum Thema veröffentlicht.

 

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